Es bewegt sich wieder was

Nach den gefühlt endlosen Wochen ist es seit dem 15.05.2020 wieder möglich in unserem Medi•Fitness zu trainieren. Als letztes Bundesland gab auch Bayern grünes Licht für die Wiedereröffnung der Studios. Für die vielen Trainierenden und die Fitnessbetriebe endet eine extrem schwierige und belastende Zeit.

Die letzten Wochen stellten uns vor große Herausforderungen, denn trotz Schließung liefen die Kosten für Gehälter, Miete, Versicherungen, Lizenzen und das Leasing der Geräte weiter. Wenn nicht so viele unserer treuen Mitglieder ihren Beitrag weitergezahlt hätten, sähe es schlimm aus. Wir sind sehr stolz darauf eine Trainingsgemeinschaft geschaffen zu haben, die von Loyalität und Verständnis getragen wird. Vielen Dank!

Fitness- und Gesundheitsbranche kaum auf dem Schirm

Eine lange Zeit gab es keinerlei Perspektive für eine Wiedereröffnung. Es entstand der Eindruck, dass bei den politisch Verantwortlichen die Situation der Fitness- und Gesundheitsbetriebe kaum auf dem Schirm ist. Dabei hat die Branche eine kaum zu überschätzende Bedeutung für die Gesundheit des gesamten Landes.

Fitness-Training ist beliebt, verbreitet und stärkt das Immunsystem

Viele wissen nicht, dass das Training in Fitnessstudios die bei weitem beliebteste sportliche Betätigung der Deutschen ist, weit vor Fußball und Turnen. Über Jahrzehnte haben diese beiden klassischen Sportarten das Bild des Freizeitsports geprägt. Doch hier hat sich in den letzten Jahren viel geändert.

So viele Fitness-Sportler wie Fußballer und Turner zusammen

Heute entspricht die Zahl derjenigen, die in einem Fitnessstudio trainieren (11,7 Millionen) fast der Summe derer, die in einem Verein Fußball spielen (7 Millionen) oder Turnen (5 Millionen). Etwa jeder Siebte (14 Prozent) ist Mitglied in einem Fitnessstudio; unter den 15- bis 65jährigen sind es sogar 21 Prozent! In den etwa 9700 Fitnessbetrieben in Deutschland arbeiten immerhin 250.000 Menschen, darunter viele Fachkräfte.

Etwas ganz Wichtiges fehlte

Doch nicht nur für die Fitnessbetriebe war die Zeit eine Belastung, auch für die Trainierenden war die trainingsfreie Zeit eine immense Belastung. Wer es gewohnt ist, regelmäßig zu trainieren, dem fehlte etwas ganz Wichtiges und Entscheidendes für sein körperliches Wohlbefinden, seine mentale Stärke, aber auch für seine Freizeitgestaltung und die soziale Kontakte.

Nicht jeder hat sein Training in den Wochen des Lock downs flott auf eine andere sportliche Betätigung umstellen können. Manche haben sich mit Übungen zu Hause via App oder Internet über Wasser gehalten. Doch so sinnvoll diese Anleitungen auch sind, sie ersetzen nicht den Kontakt, das Miteinander und auch nicht die fachliche Beratung, wie sie nur in einem gesundheitsorientierten Fitnessstudio möglich sind.

Noch nicht wie vorher

Zurück in der „alten Normalität“ sind wir noch nicht, aber wir genießen den Kontakt und das gemeinsame Training mit unseren Mitgliedern. Besondere Hygienevorschriften und Abstandsregelungen sowie Beschränkungen was die Zahl der Trainierenden angeht sorgen dafür, dass wir alle im Medi•Fitness in einem geschützen Raum trainieren können.

Neues Programm

Loyalität und Verständnis haben uns über die schwere Zeit getragen und das möchten wir mit allem Herzblut an unsere Mitglieder zurück geben. Herausforderungen sind bei uns schon immer Chancen. Daher hat unser Team die Zeit der Schließung genutzt, um sich dem Thema „Training zur Stärkung der Immunität“ zu widmen. Wir haben dazu ein umfassendes 30 tägiges Programm erarbeitet, das wir ab sofort anbieten. Für unsere treuen Mitglieder als Dank kostenfrei – aber natürlich auch für jeden, der sich jetzt entscheidet etwas für sich und seine Gesundheit zu tun.

Immunbooster

„Immunbooster-Erfolgsgprogramm“

Das Programm umfasst viele Informationen und Tipps zu Training, Ernährung, Regeneration und Motivation. Mit dem „Immunbooster-Erfolgsgprogramm“ verbessern Sie ihre körperliche und mentale Stärke und stellen ihr Immunsystem für den nächsten Virusangriff gut auf. Sie stärken Ihre Abwehr, verbessern Ihre Gesundheit und sind weniger anfällig für Infekte. Denn so froh wir auch über die Lockerungen und die neuen Entwicklungen sind, eine zweite Infektionswelle ist nicht ausgeschlossen. Wir wollen mit allem was wir haben dafür sorgen, dass die Menschen gut durch eine eventuelle Virusinfektion kommen.

Möchten auch Sie Ihr Immunsystem stärken? Dann nehmen Sie gerne Kontakt für ein kostenfreies und unverbindliches Informationsgespräch mit uns auf.

Herzliche Grüße

Tina Dammel

 

Gezieltes Training stärkt unser Immunsystem

Das Corona Virus bringt die Welt zum Erliegen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn auch wir kommen körperlich zum Erliegen. Unser Training, unsere Aktivität, unsere Bewegung, alles ist nur stark eingeschränkt bis gar nicht möglich. Im Home Office sitzen wir, anstatt uns zu bewegen, wir trinken und essen zu viel und unsere Bewegung fehlt fast völlig.

Ein fataler Umstand denn wir wissen, dass wir unsere Muskeln für ein intaktes Immunsystem brauchen. Liegen sie brach, wird es auch für unser Immunsystem schwer, uns zu schützen. Es bleibt also nur der gesund, der ausreichend Muskulatur und dadurch ein intaktes Immunsystem besitzt. Wenig Muskulatur führt zu einer geschwächten Immunabwehr und einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen. Schwache Menschen also Menschen mit wenig Muskulatur oder Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet.

Risikogruppe

Myokine zum Schutz vor Erkrankungen

Professor Dr. med. Marion Schneider, Immunulogin, erforscht unter anderem den Zusammenhang zwischen Immunsystem und Muskulatur. Sicher dabei ist, dass unsere Muskulatur unter Belastung , also beim intensiven Training, wichtige Botenstoffe produziert. Die sogenannten Myokine. Sie dienen der Kommunikation zwischen den Organen und sind in der Lage, uns vor Erkrankungen wirksam zu schützen.

Regelmäßige Belastung erhöht die Belastbarkeit

Myokine sind so etwas wie Ladestationen und Wegweiser für unser Immunsystem. Es sind die Belastungen, die über unsere Alltagsbelastungen hinaus gehen, die diese wichtigen Botenstoffe in großer Menge in unseren Kreislauf ausschütten. Dort schützen sie uns besonders wirksam vor Erkrankungen. Spazieren, Joggen, Radfahren oder Gartenarbeit zählen nicht zu einem gezielten Training und erzeugen nicht den gewünschten Immuneffekt.

Die Killer in unserem Körper

In der Zeit, in der uns das Virus gerade „ruhigstellt“, ist die Produktion von Myokinen besonders wichtig für uns. Durch langes Liegen und verminderte Beweglichkeit werden unsere T-Lymphozyten und unsere natürlichen Killerzellen abgebaut. Sie sind in unserem Körper für die Immunabwehr verantwortlich. Diese sind in der Lage, Viruszellen in Millisekunden abzutöten. Durch körperliche Inaktivität verliert der Körper jeden Tag einen gewissen Prozentsatz an T-Lymphozyten und natürlichen Killerzellen. So werden wir mit jedem Tag angreifbarer.

Lade Deine “Lebensbatterie“

Man kann sich diesen Verlust vorstellen wie die Batterie eines Oldtimers, der über den Winter in der Garage stand. Ist die Batterie voll, wenn man den Wagen in die Garage stellt, springt er im Frühjahr wieder an. Ist die Batterie bereits relativ leer, kann es zu einer Tiefenentladung kommen. Dann braucht man im Frühling eine neue Batterie. Wie die Batterie des Oldtimers verliert ein Mensch durch eine längere Ruhigstellung T-Lymphozyten und natürliche Killerzellen. Gehen diese auf wenige Prozent zurück, kommt das einer Tiefenentladung gleich und dann gibt es keinen Weg zurück ins Leben.

Risikogruppe fehlt es an Muskulatur und an T-Lymphozyten

Da bei älteren Menschen die „Lebensbatterie“ nicht mehr so gut aufgeladen ist wie bei jungen Menschen, verhindern lange Liegephasen eine effiziente Immunabwehr gegen eine Virusinfektion. Somit macht es Sinn, dass ältere Menschen zur Risikogruppe gehören und besonders geschützt werden. Ist unser Immunsystem mit bestehenden Vorerkrankungen beschäftigt oder auch damit, chronische Entzündungen zu bekämpfen, hat es kaum Ressourcen, um einen Virus effektiv zu bekämpfen. Auch dann ist die Batterie nicht ausreichend geladen.

Die Erkrankung ist also das Resultat der Energielosigkeit des Immunsystems. Dazu kommt, dass wir im Laufe unseres Lebens an Muskelkraft verlieren. Diesen normalen Abbauprozess nennt man Sarkopenie und wird uns im Falle des Falles zum Verhängnis.

Bei einer Virusinfektion fehlen wesentliche Elemente; nämlich Myokine, T-Lymphozyten und natürliche Killerzellen, die für die Eliminierung des Virus erforderlich sind.

Den Zustand halten

Jeder Gesunde sollte darauf achten, durch Muskelbelastungen seine „Lebensbatterie“ in einem guten „Ladezustand“ zu halten. Unsere Ressourcen können den Unterschied machen, falls es durch einen Virus zu einer längeren Ruhigstellung kommen sollte. Denn die Ruhigstellung ist für das Immunsystem als solches schon eine Belastung, der Virus muss on Top bekämpft werden. Ist das zu viel, versagt unser System und unser Körper.

Wichtig zu wissen ist, dass es gerade die intensiven Belastungen sind, die zu einer starken Produktion von Myokinen führen und damit unser Immunsystem gut aufstellen. Belastungen also, die über unsere Alltagsbelastungen weit hinausgehen.

Wer also im Augenblick nicht in sein Fitnessstudio gehen kann, sollte unbedingt seine Muskeln zu Hause trainieren, um viele Myokine auszuschütten und um sein Immunsystem leistungsfähig zu halten.

ältere Menschen Hanteltraining

Wer sich noch nie bewusst um seine Muskulatur gekümmert hat, der sollte nach der Erkenntnis der vorgenannten Zusammenhänge ernsthaft darüber nachdenken, wie er seine Muskulatur und sein Immunsystem stärken kann.

Wir stehen Gewehr bei Fuß um Dich durch ein gezieltes Training für die wiederkehrenden Viruszeiten zu wappnen und vorzubereiten.

Nun interessiert mich Deine Meinung. Wie siehst Du den Zusammenhang zwischen Muskulatur und Immunsystem? War Dir dieser Zusammenhang bewusst, oder sind es neue Informationen für Dich?

Ich freue mich auf Deine Antwort

Herzliche Grüße

Tina Dammel

Herausforderung Corona

Es ist schon eine verrückte Zeit, in der wir gerade leben. Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt uns alle vor Herausforderungen. Stündlich ändern sich die Rahmenbedingungen und nach und nach treten Regeln in Kraft, die vor kurzem kaum vorstellbar waren. Auch uns hat das Corona-Virus fest im Griff. Auf behördlichen Beschluss mussten wir unser MediFitness in der Rüsselsheimer Innenstadt schließen, zunächst bis zum 19. April. Zugleich stehen wir vor noch ungelösten Fragen in unserem Therapiebereich.

Nicht kopflos werden oder aufgeben

In unserer 11 jährigen Geschichte als Unternehmerehepaar haben Jan und ich einige Herausforderungen, wie die Gründung von 4 weiteren Firmen, den Umzug in ein Gebäude und die Bündelung all unserer Kompetenzen unter einem Dach mit über 3000qm, den Fachkräftemangel, Liquditätsengpässe und schlaflose Nächte gemeistert.  Das was gerade um uns herum passiert findet keine Beispiele und doch machen wir es wie immer, weil wir uns nicht von Sorgen, Angst und Frust erdrücken lassen wollen. Wir suchen nach Lösungen und setzen auf eine ehrliche Transparenz in Richtung unserer Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner. Das ist natürlich alles andere als einfach, aber ansonsten besteht die Gefahr, kopflos zu reagieren oder gar aufzugeben.

Chancen und Lösungen

Es soll nun wirklich kein schlauer Slogan sein, aber, davon wir sind fest davon überzeugt, dass diese Situation eine Chance ist. Eine Chance, Neues zu versuchen; eine Chance, Bereiche anzugehen, die bisher nur geplant waren und Dinge abzuarbeiten, die bisher unerledigt blieben. Es geht uns darum, die Chancen und Lösungen in diesem Knäuel von ungelösten Fragen und Problemen zu finden und uns darauf zu konzentrieren.

Eine Zeit der Prüfung

Diese Situation rund um das Corona-Virus ist eine Prüfung für uns alle, dessen sind wir uns sicher. Wir können jetzt unter Beweis stellen, wie verantwortungs- und rücksichtsvoll wir miteinander umgehen. Es stellt unsere Gesellschaft auf die Probe bezüglich ihrer Fähigkeit zur Menschlichkeit. Und schließlich zeigt uns  diese Situation auch in unserem Unternehmen, wie intakt unser Team ist und wie gut Miteinander miteinander funktionieren und wie es um die Loyalität unserer Kunden bestellt ist. Aktuell machen wir sehr gute Erfahrungen. Wir erfahren viel Anerkennung und Respekt von unseren Mitarbeiter und unseren Kunden. Es rührt uns, dass Mitarbeiter unser Krisenmanagement loben und uns vertrauen.  Überwältigt sind wir ebenfalls von dem Rückhalt unserer Kunden.

Freigewordene Zeit wird genutzt

Die nächsten Wochen werden wir effizient nutzen: Für Gespräche mit den Mitarbeitenden, für liegengebliebene Aufgaben, für den Ausbau des Qualitätsmanagements und für die Fortbildung, denn es ist unser Ziel, besser zu werden und gestärkt aus der Pause zu kommen.

Außerdem lassen wir unsere Kunden nicht alleine, denn sie sind uns lieb und teuer! Wir erleben, dass viele mit Verständnis auf die Schließung reagieren. Sie sind auch bereit die Abbuchungen des Monatsbeitrages weiter laufen zu lassen, was für unseren Betrieb über lebenswichtig ist. Wir werden die nicht genutzten Trainingszeiten den Mitgliedern gut schreiben; so verlieren diese kein Geld und wir können den Betrieb aufrechterhalten.

Wir bleiben weiterhin präsent, sei es durch unsere Hotline oder mit Videotipps und Liveschaltungen in den sozialen Medien.

corona

Reha-Bereich braucht Klärung

Wie es im Reha-Bereich weitergeht ist noch nicht klar. Üblicherweise behandeln wir am Tag bis zu 700 Patienten an Tag. Doch viele bleiben aus Angst vor Corona zuhause, wir verzeichnen jeden Tag einen Ausfall von 30-40%. Und das, obwohl unser therapeutisches Personal, es sind an die 45 Mitarbeitenden, bestens geschult ist und die Hygiene höchste Priorität hat. Das beginnt bei der Desinfektion und den Einsatz von Mundschutz und Handschuhen.

Mit dem Ausfall bei den Patienten und den damit verbundenen Problemen stehen wir natürlich nicht alleine da. Das geht anderen Einrichtungen genauso. Deswegen braucht es hier Lösungen für die gesamte Branche, an denen auch gearbeitet wird.

Wir sind davon überzeugt, dass jetzt nicht die Zeit ist, kopflos zu reagieren oder gar in Panik zu verfallen. Wir sind dankbar für die vielen Verantwortlichen in der Politik, dem Gesundheitsbereich und der Wirtschaft. Wir sehen gerade in der Politik, wie nach guten und schnellen Lösungen gesucht wird und das verdient unsere ganze Anerkennung.

Es ist von daher kein Schönreden, wenn wir hoffen, dass wir und unser Gemeinwesen gestärkt aus der Situation herauskommen und vielleicht sogar die Chance des Aufbruchs in einigen Bereichen ergriffen wird. Das jedenfalls ist unsere Hoffnung.

Bleiben Sie gesund – herzliche Grüße

Tina Dammel

 

 

Digitalisierung und ihre Möglichkeiten in der Therapie

Die einen schwärmen von den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung, andere sind skeptisch. Und manchen wird im Blick darauf sogar angst und bang. Doch das muss nicht sein, denn sie schafft neue, oft sehr viel bequemere, schnellere und meist auch preiswertere Möglichkeiten zur Erleichterung der täglichen Arbeit. Davon profitieren sowohl die Kunden, als auch die Mitarbeitenden.

Jeder Therapeut arbeitet mit einem Tablett

Im MediFit haben wir einen riesigen Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht: Die Erhebung des Befunds sowie die tägliche Dokumentation läuft seit kurzem komplett digital. Jeder unserer über 45 Therapeuten in unserem Haus arbeitet mit einem Tablett.

Unser Therapie-Organisationsprogramm für die Dokumentation unserer Behandlungen sowie einige weitere Apps stehen jedem Therapeuten zur Verfügung. Die Umstellung von Papier auf die Arbeit mit den Tabletts geschah nicht aus schierer Freude an der Technik. Die Digitalisierung erleichtert vielmehr unsere Abläufe und vereinfacht und beschleunigt den Transport von Informationen. Das zum Wohle unserer Patienten und zur Erleichterung der Arbeit für unsere Mitarbeitenden.

Nicht sehende Kollegen profitieren von der Spracheingabe

Unsere nicht sehenden Kollegen können ab sofort per Spracheingabe direkt in unsere Software dokumentieren. Dadurch sind sie deutlich weniger auf die Hilfe Dritter angewiesen. Ein riesen Schritt in Richtung Arbeitszufriedenheit und Autonomie am Arbeitsplatz.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Mit dem Einsatz der Tabletts können auch Fotos und Videos als Dokumentation genutzt werden. Zum Beispiel kann das Gangmuster eines Patienten vor und nach der Therapie aufgenommen und in die Patientenkartei gespeichert werden. Auch das Durchwühlen des Archivs, um den letzten Behandlungsbericht herauszusuchen, gehört der Vergangenheit an. Alle Informationen zu einem Patienten sind bestens organisiert und jederzeit verfügbar. Das spart viel Zeit.

Stress

Terminänderungen machen viel weniger Arbeit

Auch im Bereich der Terminverwaltung ergeben sich Vorteile: Sagt ein Patient einen vereinbarten Termin ab, kann schnell ein anderer Patient die freigewordene Zeit nutzen. Der Arbeitsplan des betroffenen Therapeuten wird automatisch und in Echtzeit angepasst. Bisher musste die Rezeptionistin nach der Absage eines Kunden den betreffenden Therapeuten oft lange suchen, um ihn darüber zu informieren, damit er über die vorgenommene Änderung Bescheid weiß. Jetzt haben die Mitarbeitenden die notwendigen Infos sofort auf ihrem Tablett.

Datensicherheit geht vor

Für uns ist eine Selbstverständlichkeit, die Daten unserer Patienten und Kunden zu schützen. Durch die Arbeit mit den Tabletts ist die Datensicherheit in keinster Weise gefährdet. Vielmehr wurde das ungeschützte „Herumliegen“ der Akten ausgemerzt. Unser Datenschutzbeauftragter trägt regelmäßig Sorge dafür.

Anschauliche Videos für Kunden

Auf unseren Tabletts befinden sich außerdem Aufklärungs- und Informationsvideos für unsere Patienten. So können die Therapeuten in der Behandlung noch besser beraten und das, was sie vermitteln wollen, ihren Patienten anschaulich erklären.

Ein großes Dankeschön an unseren Mitarbeiter, Jan Ludwig

Ohne Jan Ludwig wäre dieses große Projekt einer umfassenden Digitalisierung nicht möglich gewesen. Er hat das Projekt selbständig geleitet und umgesetzt und sich bei der Umstellung extrem und mit sehr viel Herzblut engagiert. Ganz großer Dank an Dich, Jan!

Ein Schritt zu mehr Work-Live Balance

Ein großes Thema unserer Zeit ist die ständige Erreichbarkeit in der Freizeit. Bisher kommunizierte unser Unternehmen ausschließlich über das private Handy, was immer eine Stress- und Abgrenzungsthematik mit sich brachte. Im Zuge der Einführung der Tabletts als Arbeitsmaterial ist es uns möglich eine deutliche Verbesserung in diesem Bereich zu erreichen.

Perspektiven für die Zukunft

Der erste Schritt ist geschafft, doch ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Langfristig wollen wir unseren Kunden unser Wissen über Training und Gesundheit vermitteln. Ob das digitale Sprechstunden oder weitere andere Möglichkeiten sein werden, wird die Zeit zeigen. Doch bis es so weit ist, werden wir zunächst einmal mit der Digitalisierung reichlich Erfahrung sammeln und bemüht sein, dass die neue Technik möglichst optimal läuft, ganz im Sinne unserer Kunden. Wir sehen die Digitalisierung als eine deutliche Chance der stetigen Weiterentwicklung.

Jetzt interessiert mich Ihre Meinung zum Thema Digitalisierung – Chance oder Risiko.

Vielen herzlichen Dank für Ihr Feedback

Liebe Grüße

Tina Dammel

Endlich etwas ändern – wie Vorsätze zu Zielen werden

Wir Menschen fassen gute Vorsätze zu Beginn eines neuen Jahres. Oft geht es dabei um einen gesünderen Lebensstil und um mehr Bewegung. Manche aber haben sich schon früher etwas vorgenommen und es nicht geschafft. Was also tun? Es lieber sein lassen? Sicher nicht. Vorsätze sind gut, aber damit allein ist es nicht getan.

Ziele statt Vorsätze

Sprechen Sie lieber von einem Ziel statt von einem Vorsatz. Es geht hier nicht um Wortglauberei. Aber es macht sehr wohl einen Unterschied. Ein Ziel erreichen zu wollen ist etwas viel Aktiveres und setzt Willen und Entschlossenheit voraus. Hätte ein Sprinter lediglich den Vorsatz das Ziel zu erreichen, wären sicher keine Bestzeiten möglich.

Zudem sind Vorsätze oft eher allgemein: „Ich will mich mehr bewegen“ oder „Ich möchte abnehmen“. – Das ist aber zu unkonkret. Unser Unterbewusstsein kann damit nicht arbeiten. Setzen Sie sich stattdessen messbare Ziele. Zum Beispiel: ich gehe dauerhaft mindestens zwei Mal in der Woche walken oder ins Fitness-Center (mit einer bestimmten Dauer der Bewegung).

 

Ziel als realistische Herausforderung

Nehmen Sie sich ein Maß an Bewegung vor, dass Ihren Möglichkeiten entspricht, kein Ziel, dass sie schon in zwei, drei Wochen erreichen können, aber auch keines, das viel zu weit weg von Ihren jetzigen Möglichkeiten liegt. Wir helfen Ihnen gerne dabei. Wir ermitteln den Stand Ihrer Leistungsfähigkeit und helfen Ihnen sich Ziele zu setzen und stecken Teilziele ab. Feiern Sie das Erreichen dieser Teilziele und belohnen Sie sich. Das hilft Ihnen motiviert zu bleiben und füttert unseren inneren Schweinehund.

Nicht zu viel auf einmal

Achten Sie darauf, dass Sie nicht in zu vielen Lebensbereichen Veränderungen angehen: Mehr bewegen, Abnehmen, Ordnung schaffen, Dinge reparieren oder renovieren, mehr Zeit für mich, mehr Lesen, Weiterbilden etc. – verzetteln Sie sich nicht und konzentrieren Sie sich zunächst auf einen oder zwei Bereiche, die Sie verändern möchten.

Es geht um einen Marathon

Veränderungen brauchen Zeit, vor allem, wenn es darum geht, alte Gewohnheiten hinter sich zu lassen. Es macht beispielsweise beim Abnehmen keinen Sinn, sich jeden Tag zu wiegen und im Spiegel anzuschauen. Das wird Ihren Frust nur vergrößern. Wiegen Sie sich stattdessen nur einmal die Woche und erwarten Sie nicht zu schnell sichtbare Veränderungen. Ihr gesetztes Ziel zu erreichen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Haben Sie also Geduld mit sich und Ihrem Körper, sonst regiert der Frust und Sie geben vorzeitig auf.

Wenn möglich, beziehen Sie andere mit ein

Heimliche Ziele sind unverbindlicher; es ist leichter sich selbst als anderen etwas vorzumachen. Reden Sie mit Ihrem Partner oder Ihren Freunden über das, was Sie erreichen wollen. Bitten Sie sie, Ihnen zu helfen oder Sie zu erinnern. Seien Sie aber auch ehrlich, wenn Sie gefragt werden und Sie nicht so konsequent waren. Vielleicht können Sie Ihre Ziele sogar gemeinsam mit jemand anderem angehen, zu zweit macht es mehr Spaß und mit anderen ist es leichter den „Schweinehund“ zu besiegen.

Rückschläge sind normal

Hindernisse und Rückschläge gehören zu dem Weg, auf den Sie sich gemacht haben. Wenn Sie beispielsweise eine besonders stressige Zeit erleben oder gesundheitlich angeschlagen sind, können Sie Ihr Vorhaben nicht oder nur bedingt verfolgen. Akzeptieren Sie das, anstatt sich darüber zu ärgern, sich schuldig zu fühlen oder gar aufzugeben.

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„Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Monat erreichen können und unterschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können.“

Setzen Sie sich Ziele und suchen Sie sich Unterstützer. Wir wissen, worauf es ankommt. Nutzen Sie unsere Erfahrung, damit Sie Ihre Ziele im neuen Jahr 2020 erreichen! Wir freuen uns, wenn wir Ihnen helfen können. Gehen Sie es an!

Herzliche Grüße

Tina Dammel