Damit es bei Ihnen wieder besser läuft!

«Sie läuft!» – «Er kann gehen!» Voller Stolz erzählen Eltern, wenn Ihr Kind die ersten Schritte allein machen kann. Es ist ein ganz besonderer Augenblick.

Haben Sie laufen gelernt? Möglicherweise finden Sie die Frage witzig oder absurd. Aber sie ist durchaus ernst gemeint. Viele Menschen gehen und laufen falsch, denn wenn wir ehrlich sind, haben wir das Laufen eben nicht gelernt. Die Folgen sind Fehlhaltungen, einseitige Belastungen und eine begrenzte Leistungsfähigkeit. Beschwerden am Rücken, den Knien oder den Hüften haben ihre Ursache nicht selten in einem falschen Lauf- oder Gangstil.

Kostenfreier Service für Patienten

Ob Sie richtig laufen, lässt sich über eine professionelle Gang- und Laufanalyse erkennen. Ist man bei uns im MediFit in Behandlung, bieten wir diese Analyse kostenfrei an. Bei Erkrankungen, nach denen das Laufen wieder eingeübt werden muss ist das sehr wichtig. Meist ist es nach einer Operation an der Hüfte, am Knie oder dem Rücken notwendig oder auch bei Verletzungen der Muskeln, Sehnen und Bänder.

Laufanalyse und Laufschule für die, die ihre Fitness verbessern wollen

Die Laufanalyse und die anschließende Laufschule sind aber nicht nur für Menschen nach Verletzungen hilfreich. Menschen, die ihre Fitness verbessern wollen, können sich dieses Know-How ebenfalls zunutze machen.

In der Laufschule werden falsche Bewegungsmuster nicht nur erkannt, sondern auch systematisch abtrainiert. Ein spezielles Training mit Übungen zur Koordination und neuronalen Vernetzung bricht alte, fehlerhafte Bewegungsmuster auf und hilft, neue und gesunde Abläufe beim Laufen zu erlernen. So gesehen, können Sie nochmal richtig laufen lernen.

Unser Fachpersonal hilft Ihnen

Unser Fachpersonal kennt die speziellen Methoden und Übungen, um Ihr Gang- und Laufmuster entscheidend zu verbessern. Das Sprunggelenk, die Hüfte oder der Schultergürtel werden durch Übungen gezielt mobilisiert und stabilisiert. Mit einem individuellen Geh- und Lauftechniktraining zeigen wir Ihnen, wie Sie dauerhaft beschwerdefrei und effizient gehen und laufen. Ziel ist ein aufrechter, sicherer und gesunder Gang. Vor allem geht es aber darum, wieder Freude am Laufen zu haben.

shutterstock_776440840

Laufschule – für den Alltag und den ambitionierten Sportler

Das Lauftraining kann für jeden von großem Nutzen sein: Für den Sportler genauso wie für den Freizeitläufer. Für den Spaziergänger wie den Sportmuffel. Denn Laufen muss jeder, sei es im Alltag für Erledigungen und Einkäufe, sei es als Teil eines Bewegungsprogramms.

Auch diejenigen, die keine großen sportlichen Ambitionen haben, können ihre Geh- und Laufbewegung analysieren lassen und das Lauftraining nutzen.

Sportler werden schneller

Sportler profitieren von der Analyse und dem Lauftraining dahingehend, dass sie ihre Zeiten verbessern und Schäden durch falsche Belastungen vermeiden. Gleiches gilt für den, der nicht mit der Stoppuhr und dem Lauftraining läuft, aber sich wünscht mit weniger Kraft und Anstrengung durchs Leben zu gehen, dem es also «nur» um eine verbesserte Lauftechnik geht. Das ist nicht nur für Laufsportarten wie Joggen, Marathon, Fußball, Handball, Basketball oder Tennis wichtig.

Lauftraining beeinflusst die Hirnentwicklung

Für Kinder ist das Lauftraining ein sinnvolles Angebot. Hier wird nicht nur die Lust am Laufen und an der Bewegung gefördert, sondern auch die Vernetzung im Gehirn. Das wirkt sich wiederum besonders auf das Verarbeiten von Informationen und das Lernen aus.

Laufen hat viele Vorteile

Laufen ist gesund, beugt Zivilisationskrankheiten vor und macht auch noch gute Laune. Einzelgänger drehen ihre Runde allein, andere laufen lieber in Gesellschaft, zumal es hilft, dran zu bleiben.

Zudem brauchen Gehen und Laufen keinen großen Aufwand. Ist der Anfang erst geschafft, machen sich einige positive Aspekte des regelmäßigen Laufens sehr schnell bemerkbar: Die allgemeine Fitness steigt. Der gesamte Bewegungsapparat wird gekräftigt und das Immunsystem gestärkt. Das Gewicht bleibt im grünen Bereich und das Abnehmen fällt leichter. Zudem sinkt das Risiko für Diabetes sowie Herz- und Kreislauferkrankungen deutlich. Wer einmal eine längere Strecke gelaufen ist, weiß, wie gut es sich anfühlt und wie sich dadurch die Stimmung verbessert.

Packen Sie’s an. Wir helfen Ihnen gerne dabei

Herzliche Grüße

Tina Dammel

 

Der Mensch macht den Unterschied

Wer heute im Bereich von Dienstleistungen erfolgreich und dauerhaft bestehen will, braucht mehr als ein gutes Produkt. Im MediFit setzen wir aus vollster Überzeugung auf unser Personal. Sie sind unser allerwichtigstes Kapital.

Denn, wie soll ein Kunde dauerhaft gewonnen werden, der sich mit seinem Wunsch nach mehr Gesundheit allein gelassen und sich mit den zu bewältigenden, gesundheitlichen Herausforderungen nicht in fachkundigen Händen fühlt?

Gute Mitarbeiter – das ist entscheidend

Die eigenen Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital – da wird erstmal niemand widersprechen. Aber es geht auch darum diesen Grundsatz Tag für Tag umzusetzen, denn Papier ist bekanntlich geduldig. Wir wollen nicht bloß davon reden. Diesen Grundsatz ernst zu nehmen und umzusetzen – das macht den Unterschied.

Sich entfalten, aber auch Verantwortung übernehmen

Im MediFit setzen wir das um, in dem wir unseren Mitarbeitern möglichst viel Raum lassen. Dass bedeutet: Denkbar flache Hierarchie. Jeder, der mitarbeitet, soll sich möglichst frei entfalten können und seinen Arbeitsplatz mitgestalten.

Es bedeutet aber auch, dass jeder Mitarbeitende Bereiche hat, in denen er sich selbst organisiert, Verantwortung trägt und auch Entscheidungen fällt. Es kann aber auch bedeuten, dass er sich mit dem ein oder anderen Kollegen auseinandersetzen muss, weil sich dieser gerade nicht in unserem sogenannten Korridor befindet und freundlich an unsere Spielregeln erinnert werden muss.

Wie Zahnräder, die ineinandergreifen

Führung entsteht nach diesem Prinzip nicht in einer Befehlskette von oben nach unten, sondern in einem engen Miteinander der Beschäftigten, so wie auch Zahnräder eng ineinandergreifen und für Bewegung und Vorankommen sorgen.

Bei einer flachen Betriebshierarchie müssen dann auch Funktionsstörungen oder Reibungen untereinander und nicht unter der Regie des Chefs oder der Chefin besprochen und gelöst werden. Genau dies entspricht unserer Philosophie von einem guten Miteinander und einem konstruktiven Betriebsklima.

shutterstock_1306101412

Es ist das Schlüsselthema – Kommunikation

Das ist keine neue Erkenntnis: Ein Schlüsselbereich in jeder Organisation ist die Kommunikation. Schon das Wort klingt für manche eher theoretisch. Aber es geht darum, wie wir täglich miteinander reden und umgehen. Dort, wo das mit Respekt und Wertschätzung passiert, fühlen sich Menschen wohl und kommen gern – das gilt für Mitarbeitende genauso wie für Kundinnen und Kunden. Hier wollen wir im MediFit einen echten und für jeden erkennbaren Unterschied machen.

Zwei entscheidende Bereiche der Kommunikation

Kommunikation in einer Organisation geschieht immer auf zwei Ebenen. Die interne Ebene läuft zwischen denen ab, die im MediFit arbeiten und die externe Ebene beschreibt unser Verhältnis zu den Kundinnen und Kunden.

Wir schulen im zweiten Quartal alle unsere 84 Mitarbeiter, und das nicht zum ersten Mal. Denn obwohl das Thema Kommunikation bei uns schon omnipräsent ist, ist eine regelmäßige und kontinuierliche Schulung wichtig, um sich stetig im Umgang miteinander und mit unseren Kunden zu verbessern.

Respekt

Interesse aneinander und eine Kultur des Lobes

Es geht aber auch darum, dass wir uns als Kollegen und Kolleginnen füreinander interessieren, denn wir sind eine Gemeinschaft und wollen zusammen funktionieren.

Deswegen ist uns im MediFit wichtig, dass wir die Mitarbeitenden loben und ermutigen. Wir sprechen mit ihnen nicht nur dann, wenn es Klärungsbedarf oder Beschwerden gibt, sondern auch und gerade dann, wenn wir Grund haben zu loben und um ihnen ein positives Feedback zu geben.

All‘ das tun wir, weil uns unsere Mitarbeiter am Herzen liegen und damit die positive Motivation unserer Belegschaft erhalten bleibt. Wir tun es aber auch für Sie, unsere Kundinnen und Kunden. Damit Sie sich bei uns wohl fühlen und wissen, dass Sie bei uns in wirklich guten Händen sind.

Herzliche Grüße

Tina Dammel

Happy new Shape – so erreichen Sie Ihre Ziele für 2019

Ziele statt guter Vorsätze

Viele Menschen sind unzufrieden mit sich, wollen abnehmen, ihre Figur verbessern oder etwas tun, weil es die Gesundheit verlangt. Doch mittlerweile ist bei den meisten die große Welle an guten Vorsätzen für das neue Jahr, endlich etwas für den Körper zu tun, meist schon wieder verebbt. Warum aber ist das so? Warum tun wir uns so schwer, das, was wir wollen, umzusetzen?

shutterstock_361707290

Wir sind alle Gewohnheitstiere

Weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Schlechte Gewohnheiten lassen sich nur mit Geduld und Ausdauer überwinden und um gute Gewohnheiten zu etablieren braucht es viel Zeit und Hartnäckigkeit, wenn es nicht bei einem Strohfeuer bleiben soll. Viele Menschen wollen sich mehr bewegen, Sport machen, Gewicht verlieren und sich gesünder ernähren. Dass das oft nicht klappt, hat verschiedene Gründe.

Nur ein Blatt Salat – schon ist das Ziel erreicht

Wer so isst wie immer und nur einmal ein Blatt Salat mehr zu sich nimmt, der hat seinen guten Vorsatz (sich gesünder zu ernähren) schon eingelöst. Und wer sich bewegt wie immer, aber nur ein einziges Mal eine Sekunde mehr Sport macht, hätte – wenn man es ganz genau nimmt – sein Ziel, mehr Sport zu treiben, erreicht.

Von zwei Seiten vom Pferd fallen

Natürlich ist das Unsinn, aber dahinter steckt ein ganz wichtiger Punkt: Wir bleiben bei unseren Vorsätzen meist viel zu unkonkret. Oder, wir fallen auf der anderen Seite vom Pferd, indem wir uns zu viel auf einmal vornehmen. Wir starten das Jahr vielleicht mit einer Mitgliedschaft im Fitness-Center und gehen jeden Tag trainieren. Das halten wir natürlich nicht durch. Mal ganz davon abgesehen, dass unser Körper sich erst einmal an die neue Belastung gewöhnen muss.

Ziele statt Vorsätze

Wir sollten deshalb eher von Zielen als von Vorsätzen sprechen. Denn schon das Wort „Ziele“ vermittelt, dass es wichtig ist, konkret zu werden und realistisch zu bleiben. Es ist doch schon viel gewonnen, wenn wir es schaffen von null Sport auf ein oder zwei Besuche pro Woche im Fitness-Center zu kommen. Das wäre ein Riesenerfolg!

shutterstock_1253282836

Das Ganze ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf

Grundsätzlich gilt: Setzen Sie sich konkrete und messbare Ziele. Legen Sie Zunächst Ihr große Ziel fest (ein bestimmtes Gewicht oder eine bestimmte Leistung). Setzen Sie sich dann in einem zweiten Schritt Unterziele, die Sie zu dem großen Ziel bringen. Entscheidend ist: Fangen Sie an, bleiben Sie dran und behalten Sie einen langen Atem. Denn das Ganze ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf.

Mit Rückschlägen leben und dranbleiben

Und seien Sie im Klaren darüber, dass Sie Rückschläge erleben werden. Keine schöne Botschaft, aber Realität. Sie bekommen eine Erkältung. Oder Sie müssen einen Termin wahrnehmen, den Sie nicht verschieben können, und der liegt genau in Ihrer gewohnten Trainingszeit. Das ist ärgerlich und kann ganz schön auf die Motivation gehen, aber es kommt eben darauf an, dass Sie dranbleiben.

Gemeinsam Ziele erreichen

Wir im MediFit sind die Experten auf dem Gebiet Gesundheit und helfen Ihnen, Ihre gesteckten Ziele zu erreichen. Dazu bieten wir Ihnen einen großen Blumenstrauß aus verschiedenen Kursen und Trainingsmöglichkeiten an. Garantiert immer mit der Unterstützung unserer Gesundheitsprofis, finden Sie für sich und Ihre Gesundheit das Richte. Sie haben bei unserem breiten Angebot die Möglichkeit, Ihr Training immer wieder zu verändern und für Abwechslung zu sorgen.

shutterstock_154040954

Mit unserem Einsteiger – Angebot bis zu 260,- Euro sparen

Wer sich für seine Gesundheit entscheidet und Mitglied in unserem MediFit wird, dem schenken wir zum Jahresanfang einen besonderen Motivationsschub. In den ersten vier Monaten zahlen Sie 30,- Euro weniger pro Monat – insgesamt eine Ersparnis von 120,- Euro. Die ersten 50 Neueinsteiger, die sich zu einem 12- oder 24-Monate-Vertrag entschließen, bekommen nach Ablauf des Vertrags zwei zusätzliche kostenfreie Monate – im Wert von insgesamt fast 140,- Euro geschenkt. Zusammen können Sie also bis zu 260,- Euro sparen.

Tauschen Sie Ihre guten Vorsätze gegen motivierende Ziele. Wir unterstützen Sie gerne mit Herzblut und „Know How“.

Herzliche Grüße

Tina Dammel

Vorne kurz – hinten schwach…  Unsere moderne Schonhaltung

Schmerzen entstehen, wenn unsere Muskulatur an bestimmten Stellen aus dem Gleichgewicht gerät. Muskuläre Dysbalancen nennt man ungleichmäßige Spannungen in unserer Skelettmuskulatur, die sich auf das Bindegewebe, die Faszien, Sehnen und Bänder ausweiten und die mit der Zeit unsere gesamte Statik aus dem Lot bringen.

Antrainierte Schonhaltung

Die tiefe Hock- oder Sitzposition bzw. die typische Embryohaltung entspricht einer Position, in der sich nahezu alle Gelenke in Beugung befinden. Die entsprechenden Muskelgruppen sind dadurch angenähert und verkürzen, wie es im Volksmund heißt.
Die gebeugten Positionen können wir besonders gut. Wir sitzen, beugen uns eher nach vorne und schlafen gemütlich zusammengerollt in Seitenlage. Wir trainieren uns also eine erhöhte Spannung an der Körpervorderseite an und haben gleichzeitig eine schwache, untrainierte hintere Körperseite.
Muskelgruppen, die sich dauerhaft in einem „verkürzten“ Zustand befinden, gewöhnen sich an diesen Zustand, der bald zum „Normalzustand“ wird. So gewöhnen wir uns schleichend eine Körperhaltung an, die wir als „normal“ empfinden, die aber alles andere als normal ist. Das fällt uns meist erst auf, wenn Schmerzen und Verschleißerscheinungen auftreten. Schwups sind wir unbeweglich, steif und haben zu allem Überfluss auch noch Rücken- und Gelenkschmerzen.

Dehnung Sitzend

Wie viele Stunden sitzen Sie täglich?

Im Schnitt sitzen wir täglich über 8,5 Stunden, obwohl das Sitzen Gift für uns und unseren Körper ist. Rückenschmerzen, Bandscheibenschäden, Wirbelsäulendeformationen und chronische Erkrankungen der Hüft- und Kniegelenke sind die Folge.

Darf ich vorstellen: Schwachstelle Hüftbeuger…

Zwei unserer „Hauptschwachstellen“, die zu einer dauerhaft gebeugten Position tendieren, sind unsere Hüftgelenke. Unsere Gewohnheit, die meiste Zeit des Tages sitzend zu verbringen, führt dazu, dass auch die Hüftbeuger „zu kurz“ werden.
Die Hüftbeuger sind nicht nur einfache Hüftmuskeln. Sie sind unter anderem mit der Lendenwirbelsäule verbunden. Sind sie „zu kurz“ und haben zu viel Spannung, wird die Lendenwirbelsäule in eine ungünstige Position gezogen und über das normale Maß hinaus belastet.

Hilfe wir sind zu kurz, was tun?

Man kann einen Muskel nicht wirklich länger machen, man kann ihm aber wieder beibringen sein ganzes Bewegungsausmaß zu nutzen, um nachhaltig beweglicher und schmerzfreier zu werden.
Damit der Körper gezwungen wird, die Form des Muskels zu verändern, benötigen wir zwei Dinge:

  1. Wir müssen den Muskel in seine maximal mögliche Länge bringen.
  2. In der maximal möglichen Länge des Muskels einen einen Widerstand erzeugen. Also strecken und in der gestreckten Position anspannen, um es simpel auszudrücken.

Dehnung stehend

Dadurch bringen wir unser Zentrales Nervensystem dazu die entsprechenden „Umbauarbeiten“ für mehr Beweglichkeit in Gang zu setzen. Das Prinzip der „Muskelverlängerung“ lässt sich für alle Muskelgruppen anwenden. Es bedarf ein wenig Übung, damit man das richtige Gefühl dafür bekommt. Probieren Sie es einfach aus. Sie werden sehen, schon nach kurzer Zeit werden Sie beweglicher werden und sich besser fühlen. Ein paar Anregungen, wie das Ganze von Statten gehen kann, finden Sie unter: http://www.fle-xx.com/das-rueckgrat-konzept/

Ein interessantes Video über Fle-xx bei Kniearthrose finden Sie auch auf Facebook unter:https://www.facebook.com/flexxkonzept/videos/1302230889814375/?pnref=story

Ich hoffe, Ihnen mit diesem Artikel einen ersten einen Impuls zur Selbsthilfe an die Hand gegeben zu haben, der zum Experimentieren einlädt. Bei Beschwerden der Wirbelsäule, Bandscheiben und Gelenke sollten Sie dennoch fachlichen Rat vor Ort einholen.

Ich wünsche gutes Gelingen und freue mich über jede Rückmeldung und jeden Erfahrungsbericht

Herzliche Grüße
Tina Dammel

Diagnose Bandscheibenvorfall – werden zu schnell die Messer gewetzt?

Stellen Sie sich vor, Sie spielen mit Ihrem Enkel im Garten. Alles ist in Ordnung, bis Sie eine „falsche“ Bewegung machen. Plötzlich zieht sich die Muskulatur im Rücken zusammen und der untere Rücken schmerzt so massiv, wie Sie es bisher noch nicht kannten. Schnell stützen Sie sich irgendwo ab, doch das hilft wenig. Nach und nach breiten sich die Schmerzen auch in einem Bein aus – so, dass Sie es kaum aushalten können. Vielleicht sind die Schmerzen sogar von einem Gefühl des nicht auftreten Könnens begleitet.

Diagnose Bandscheibenvorfall – Was nun? 

In Deutschland werden immer mehr Menschen aufgrund von Rückenschmerzen im Krankenhaus behandelt. 2005 waren es 870.000 Aufenthalte, 2014 bereits 1,2 Millionen. Eine erschreckend hohe Zahl, denn in gleichem Maß hat die Anzahl der Operationen zugenommen. In Zahlen bedeutet das ein Anstieg von 97.000 auf 130.500.

Glaubt man dabei der Studie der Universität Hamburg (HCHE) wird jeder dritte Bandscheiben-Patient zu früh operiert. Das passiert laut Spezialisten durch ökonomische Anreize in unserem Gesundheitswesen, die dazu führen zu schnell zum Messer zu greifen. In großen Mengen durchgeführt, können die planbaren und standardisierten Bandscheiben-OP`s sehr lukrativ sein.

Eigentlich sollte die OP die letzte Instanz sein, wenn alles andere nicht mehr hilft. Oft ist aber auch in den Köpfen der Betroffenen, dass eine OP einen schnelleren Heilungsverlauf bedeutet und eine schnelle Rückkehr in die Arbeitsfähigkeit. Die Ursache wird durch eine OP meist aber nicht behoben. Vielleicht sollte man sich fragen, warum gerade diese Struktur ihren Dienst versagt. Denn die statischen Verhältnisse im Körper sind nach einer Operation noch die gleichen, wenn nicht sogar verschlimmert, durch einen Abbau der Muskulatur.

Welche Alternativen gibt es?

Es gibt etliche konservative Alternativen zur schnellen OP, vorausgesetzt es liegen keine sogenannten red Flags – Notfallanzeichen – vor. Das sind  zum Beispiel plötzliche Lähmungserscheinungen, unkontrollierbare Schmerzen oder Inkontinenz. Derartige Notfälle sind jedoch eher selten. Aus eigener Erfahrung erzielt man mit einer konservativen Therapie sehr gute Erfolge.

Konservative Behandlungen sind zum Beispiel Injektionsbehandlungen, Wärme- oder Schmerztherapie, Krankengymnastik, Massagen und Manuelle Therapie mit anschließendem Muskelaufbau.

5 Tipps für einen gesunden Rücken

Tipp 1: Wer rastet, der rostet

Lange glaubte man, sich bei Rückenbeschwerden schonen zu müssen. Ein Trugschluss, wie man heute weiß. Leider wird das von einigen immer noch propagiert. Ein Bewegungsmangel sorgt für das Verkümmern der Muskulatur, verstärkt die Schonhaltung und drückt die Stimmung. Die bessere Wahl ist schonende Bewegung im schmerzfreien Bereich.

Tipp2: Gutes Stehen ist die Devise

Stehen ist oft ein Problem. Wer aber richtig und aktiv steht, wird eine deutliche Verbesserung spüren. Richtig stehen Sie wenn: die Knie leicht gebeugt sind, das Becken leicht gekippt ist und der Bauchnabel durch Anspannung der Bauchmuskulatur nach innen gezogen wird. Wechseln Sie auch öfter Ihre Position von einem Bein auf das andere. So entlasten Sie abwechselnd die Strukturen.

Tipp3: Gutes Sitzen

Am besten sind wackelige Unterlagen zum Sitzen, die dafür sorgen, dass Ihre Muskulatur immer wieder gefordert wird. Die Beckenbeweglichkeit wird dadurch ebenfalls angeregt und die Durchblutung gefördert. Auch Fletzen ist erlaubt, aber dann geht es wieder in einen aktiven, dynamischen Sitz.

Tipp4: Bleiben Sie in Bewegung

Der Mensch ist nicht zum Sitzen geboren. Er ist ein Lauf- und Bewegungs-Tier. Versuchen Sie auf der Arbeit so viel wie möglich Bewegung zu ergattern. Gehen Sie zum Drucker, machen Sie aktive Pausen mit Gymnastik. Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

Tipp5:

Vorbeugen

Durch unseren heutigen Lebenswandel verkümmert unsere Muskulatur, wenn wir nicht aktiv etwas dagegen tun. Ein lebenslanges Muskeltraining hilft Ihnen gesund, stabil und belastbar zu bleiben. Wer meint, er ist bereits zu alt zum Trainieren, den kann ich beruhigen. Unsere Muskelzellen wissen gar nicht, wie alt wir sind. Sie wachen, wenn der Reiz wächst und verkümmern, wenn der Reiz ausbleibt. Also reizen Sie Ihre Muskelzellen.

gesunder Rücken

Jetzt interessiert mich Ihre Meinung. Lebenslanges Muskeltraining – ist das eine Alternative für Sie.

Herzliche Grüße

Tina Dammel